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Eröffnungsschießen - 5. Schützen Bilk

Über Oberschießmeister Heinz Roggendorf erreicht uns freundliche Post:
Heinz Roggendorf
Pützlachstraße 95
51061 Köln

27. Oktober 2017


Lieber Heinz, liebe Flittarder Schützen,
hiermit schicke ich euch den offiziellen Bericht über unseren Besuch in Flittard.

Leider kam dieser erst in der Herbstausgabe unserer Schützenzeitung zu tragen, da der Abgabetermin für die vorige Ausgabe bereits verstrichen war, als wir bei euch zu Gast waren. Allerdings seht ihr daran auch wie nachhaltig uns dieser Ausflug fasziniert. Wir hatten wirklich eine ausgesprochen tolle Zeit bei und mit euch.

Unter anderem ist dies auch auf unserer neu gestalteten Homepage (http://www.fuenfte.jimdo.com) zu sehen.

Diese Zeitung hat eine Auflage von ca. 1500 Ausgaben und ist überall in Düsseldorf Bilk zu finden, so dass einige Menschen diesen Bericht auch lesen werden.

Ich hoffe er gefällt euch ebenso wie unseren Mitgliedern.

Im Namen der 5. Schützen-Gesellschaft von 1891 bedanke ich mich noch einmal für diesen tollen Tag. Außerdem darf ich euch von der gesamten Gesellschaft herzlich grüßen und bereits jetzt ein frohes und gesegnetes Weihnachtsfest wünschen.

Düsseldorf, 27.10.2017

Mit Schützengruß,

Sebastian Krombholz
1. Schriftführer
5. Schützen—Gesellschaft Düsseldorf—Bilk 1891

5. Schützengesellschaft von 1891

Die 5. Schützen aus Düsseldorf Bilk haben sich auf den Weg nach Köln Flittard gemacht, um am Eröffnungsschießen des ortsansässigen Schützenvereins teilzunehmen.

Der Sankt Sebastianus Schützenverein Köln Flittard veranstaltet jedes Jahr im Frühjahr ein Maifest und eröffnet somit gleichzeitig die Schießsaison. Wir waren recht frühzeitig vor Ort und hatten so die Möglichkeit das Gelände der St. Sebastianer in Augenschein zu nehmen. Der Schießstand ist absolut sehenswert und beeindruckend. Seit 1909 steht dieser Hochstand in Köln Flittard und seitdem wird dort mit der Donnerbüchse (Schwerkaliber) geschossen. Die Kugeln werden in Handarbeit aus Blei gegossen, die Munition wird mit Schwarzpulver selbst hergestellt. Und das alles kann man sich vor Ort anschauen. Daher hier auch herzlich gerne der Verweis auf die Homepage des St. Seb. Schützenverein aus Köln Flittard: http://www.sebastianus-flittard.de

Die Zeit verging beim herzlichen Empfang des Schießmeisters (Heinz Roggendorf) wie im Flug, und wir bemerkten vorerst gar nicht wie sehr sich der Schützenplatz füllte. Plötzlich ein Knall der uns Bilkern einen Ruck durch die Glieder jagte. Was war passiert?? Man wusste es nicht genau. Dann, ein zweiter Knall. Rauch am Schießstand. Ein dritter Knall folgte, wieder Rauch. „So es dat he bei uns.“ Teilte man uns mit. Es waren tatsächlich diese alten Gewehre die das Blei gen Himmel jagten.

Nach den ersten 10 Schuss hat man sich dann auch langsam an die Lautstärke gewöhnt. Wie man mit solch einem Gewehr jedoch etwas treffen soll, war für uns nach wie vor unklar. Unsere Gastgeber spendierten uns den ersten „Vogel“. Nach einigen Schüssen stellte sich langsam Routine ein, und man bekam ein Gefühl für das ]ahrzehnte alte Gewehr. Die ersten Pfänder fielen der handgemachten Munition zum Opfer. Der Klotz (der hier als Platte gilt) hielt jedoch noch einige Schüsse aus. Letztlich war es an der Zeit das eine Kameradin ihren langersehnten Schuss auf den Klotz abgeben konnte. Und Sie fegte das Teil von der Stange. Somit wurde Stephanie Krombholz unsere „kölsche Königin“.

Es gab noch zwei weitere Schießwettbewerbe die für uns, als Amateure auf diesem Gebiet, eher glücklos verliefen. Was aber nicht weiter schlimm war. Für Unterhaltung wurde auf dem Maifest gesorgt. Es gab ein Kinderschminken an dem auch unsere ]ungschützen Freude hatten. Es gab eine Menge gute Gespräche und noch mehr zu lachen. Als dann noch die kölsche Live Band Ihren Auftritt hatte, erreicht die Stimmung Ihren Höhepunkt.

Bei ein paar Kölsch ließen wir den Abend vor Ort ausklingen und fuhren um 23 Uhr gemeinsam Richtung Heimat. Jedoch nicht ohne Proviant auf kölsche Art. Der amtierende König, Andreas Köhler, hat es sich nicht nehmen lassen uns noch einen Kasten Kölsch für die Heimfahrt zu spendieren.

Liebe Freunde aus Flittard, das was ihr uns geboten habt, war einfach klasse und hat uns schwer begeistert. Für uns als kleine Kompanie war dieser Tag Gold wert, Danke dafür. Mit diesen vielen Eindrücken und guter Stimmung im Gepäck ging es nun heimwärts. Den Abend ließ man noch in gemütlicher Runde in unserem neuen Hauptquartier ausklingen.

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Mit Schützengruß Sebastian Krombholz

(1. Schriftführer).